Zahnschmerzen warum?

Zahnschmerzen - warum?

Zahnschmerzen können vielfältigste Ursachen haben. Die häufigste und damit allgemein bekannte ist die Karies, also wenn der Zahn ein „Loch“ hat, welches bis nahe oder ganz an den Zahnnerv heran reicht. Dieser entzündet sich dann und es entsteht der Schmerz.

Des weiteren gibt es die sog. „toten Zähne“, von denen manche Menschen glauben, sie können keine Schmerzen verursachen, weil kein Nerv mehr vorhanden ist. Das stimmt prinzipiell, aber auch von denen können Schmerzen, z.T. sogar sehr heftige ausgehen, nämlich dann, wenn die Wurzelspitze trotz Wurzelfüllung entzündet ist.

Eine dritte Ursache sind Entzündungen um den Zahn herum, also im Zahnbett. Mitunter ist der Zahn dann auch etwas gelockert und das Zahnfleisch gerötet. Der medizinische Fachbegriff heißt Periodontitis oder Parodontitis.

Bedingt durch unser stressbehaftetes Leben ist aber eine Ursache in immer steigendem Maße  anzutreffen – die sog. „Früh- oder Fehlkontakte.“ Von vielen Zahnärzten werden sie gar nicht als Auslöser erkannt und bleiben deshalb oft die unerkannte Ursache für Zahnbeschwerden.
Ich blicke auf eine jahrzehntelange Erfahrung in der Schmerzdiagnostik zurück. Ich hatte in dieser Zeit sehr viele Patienten, denen mit dem herkömmlichen zahnmedizinischen Ansatz der Schmerz blieb. Durch mein immer wieder Forschen nach dem Ursache-Wirkungs-Prinzip kam ich zwangsläufig darauf, das Zusammenwirken von Ober- und Unterkiefer genauestens zu beobachten.
Die Ursache – eine Fehlstellung zwischen Unter- und Oberkiefer über Jahrzehnte, führt sehr oft dazu, dass irgendwo ein Schmerz entsteht . Die Kiefermuskeln sind schließlich die stärksten Muskeln, die wir Menschen haben, deshalb hat die Reaktion auf die Fehlstellung natürlich eine große Tragweite. Mir wurde im Laufe meiner ganzheitlichen Tätigkeit immer bewußter, dass ein untrügliches Erkennungsmerkmal dafür der Biss sein musste.
Wenn der Biss nicht stimmt oder sich oft ändert, dann kann eine Überbelastung einzelner oder mehrerer Zähne zu Zahnschmerzen führen. Viele dieser Menschen haben eine sog. CMD (craniomandibuläre Dysfunktion).
Über sog. funktionsanalytische Verfahren und Funktionstherapie kann ich die Fehlstellung darstellen und kann eine Veränderung herbeiführen, um die Patienten schmerzfrei zu bekommen.